Alles begann um 6:40 Uhr, eine ziemlich unerhörte Zeit, um schon irgendwo sein zu müssen. Müde, aber trotzdem super excited, trafen wir uns am vereinbarten Treffpunkt, wo Frau Judel und Herr Skupsch bereits auf uns warteten. Nachdem alle da waren, konnte es endlich losgehen.
Die Busfahrt verbrachten wir mit Gesellschaftsspielen – besser bekannt als „Wahrheit oder Pflicht“ und „Wer würde eher?“ –, jeder Menge Gesprächen und zum Ende hin sogar einigen Liedern. Ob unser Busfahrer von unserem Gesang genauso begeistert war wie wir, lassen wir an dieser Stelle lieber offen.
Nach ungefähr zwei Stunden kamen wir schließlich in Straßburg an – in der Stadt der Macarons, Flammkuchen und natürlich der beeindruckenden Kathedrale Notre-Dame de Strasbourg. Dort erklärte uns Frau Judel zunächst den Tagesablauf. Anschließend durften wir für etwa eineinhalb Stunden in kleinen Gruppen die Stadt erkunden.
Viele von uns nutzten die Gelegenheit erst einmal, um etwas zu essen. Besonders die französischen Pâtisserien sahen nicht nur wunderschön aus, mindestens genauso wichtig: Es schmeckte auch richtig gut!
Später trafen wir uns wieder an der Kathedrale und gingen gemeinsam zur Ill. Dort wartete schon der nächste Programmpunkt auf uns: eine fast einstündige Bootstour durch Straßburg. Mit einem Audioguide – zum Glück auch auf deutsch – erfuhren wir einiges über die Geschichte der Stadt und konnten gleichzeitig viele bekannte Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus sehen.
Danach bekamen wir noch einmal Zeit, Straßburg in unseren Gruppen zu erkunden. Zum Abschluss durfte natürlich auch ein gemeinsames Klassenfoto nicht fehlen.
Eigentlich sollte es danach ganz nach Plan zurück nach Frankfurt gehen. Doch dann kam alles etwas anders: Wir erfuhren, dass während unseres Aufenthalts der Busfahrer beklaut worden war. Deshalb führte uns der nächste, eher ungeplante Programmpunkt zur Polizei. Während Frau Judel gemeinsam mit unserem Busfahrer alles klärte, warteten wir in einem Park in der Nähe und vertrieben uns dort die Zeit.
Als schließlich alles erledigt war, konnten wir die Rückfahrt antreten. Nach diesem langen und ereignisreichen Tag waren wir auf der Fahrt tatsächlich deutlich ruhiger als am Morgen. Dafür gab es am nächsten Tag eine kleine Belohnung: Wir mussten erst zur dritten Stunde in der Schule sein – yay!
Gegen 21:30 Uhr kamen wir schließlich wieder in Frankfurt an, wo unsere Eltern bereits auf uns warteten. Nach diesem langen Tag waren vermutlich alle froh, irgendwann ins Bett zu kommen.
Und das war unser wundervolles Erlebnis, der wundervollen Stadt Straßburg.
Von: Polly S., Emily B. und Mia v.H.



















